Buchmesse Leipzig 2019

Camden Market

Auf dem Camden Market findet man alles, was das Herz begehrt: Vintage-Kleidung, Schmuck, Souvenirs, Möbel, Lokale mit leckerem Essen, Cafés, etc.
Besonders schön ist der Stables Market, ehemalige Stallungen mit prächtig verzierten Toren, ein wahres Labyrinth, in dem man sich gerne verirrt.
Wieder im Freien locken lauschige Plätzchen am Kanal. Die Bäume blühen schon, aber leider ist es noch ziemlich kalt. Was die wahren Engländer nicht davon abhält, in Shorts und Flipflops herumzulaufen!
Die Camden High Street sieht mit ihren schrillen Hausfassaden aus wie ein großer Jahrmarkt. Aber in den Seitenstraßen entdeckt man auch hier wieder wunderschöne Bilder an den Wänden.
Ein kurzer Abstecher führt noch ins Daunt Book Shop auf der Marylebone High Street. Ein Bücherpalast mit Eichenholz-Regalen und schönen Bogenfenstern aus Glas. Nach Ländern sortierte Literatur lädt zum Stöbern ein.
Danach ist es auch schon wieder Zeit, die Heimreise anzutreten. Ein intensiver, viel zu kurzer Besuch in London!

Mumien und Harry Potter


Schon immer wollte ich das British Museum besuchen, in dem all die beeindruckenden Artefakte der alten Hochkulturen versammelt sind: Der Stein von Rosetta, der den Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen bildete, monumentale Skulpturen aus dem Alten Ägypten, Griechenland, Rom und dem Etruskischen Reich.
Ein leichtes Gruseln befällt mich beim Anblick der Mumien. Ist das wirklich diejenige von Cleopatra? Sie war bei ihrem Tod erst 17 Jahre alt …
Danach ein Sprung in eine andere Welt – Fantasy at it’s best bei einer Harry-Potter-Tour. Der Treffpunkt ist ein wenig unklar, aber dann hilft mir das heftige Wedeln des Guides mit seiner „Muggel-Mappe“, ihn zu finden.
Eine unterhaltsame Tour, bei der es einiges an Hintergrundinfos zu erfahren gibt, z.B. dass das alte Gebäude von Scotland Yard, das ohnehin bei jedem James-Bond-Film als Sitz des Geheimdienstes Ihrer Majestät dienen muss, auch die Funktion des Zaubereiministeriums hat. Die rote Telefonzelle, aus der Harry zusammen mit Alfred Weasley erscheint, existiert leider nicht mehr.
Weitere Stationen sind die Millennium Bridge, die U-Bahn-Station Westminster und Cecil Court, wo sich auch heute noch Watson Books befindet, die einzige Buchhandlung in London, die tatsächlich Bücher für Okkultes und Schwarze Magie anbietet.
Soviel Ansammlung von Wissen macht hungrig und durstig. Der Abend wird im „The Dickens“ mit einem leckeren Burger und im „The Pride of Paddington“ mit einem Caoroon, einem Gin Tonic mit Orange, Rosmarin und Wacholderbeeren beschlossen.

London … einmal anders


Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der britischen Hauptstadt kann man auf Anhieb aufzählen: Buckingham Palace, Westminster Abbey, Houses of Parliament mit Elizabeth Tower (Big Ben), Tower Bridge, Tower …
Das alles habe ich schon gesehen – sogar mehrfach.
Diesmal also ein Besuch abseits des üblichen Touristenprogramms.
Aber erst einmal überhaupt ankommen. Nach einem Flug mit sechs Stunden Verspätung ist der erste Tag leider gleich abgehakt.
Am nächsten Morgen ein Abstecher zum Bahnhof King’s Cross mit einem kurzen Blick auf die berühmte Platform 9 ¾, ohne den Stress des Schlangestehens, um ein Foto schießen zu können. Dann ein Besuch in Shoreditch, das lange als ärmeres Stadtviertel Londons galt und jetzt zum Trendstadtteil avancierte. Mit Vintage-Läden, Bars und In-Restaurants und Sitzen der Londoner Avantgarde. Faszinierend die bunten Kunstwerke an ansonsten tristen Häuserwänden, es gilt, Verstecktes in Seitengasse zu entdecken.
Danach in die Tate Gallery of Modern Art am Themseufer, eine Fabrik, die zu einer der weltweit umfangreichsten Sammelstätte für zeitgenössische Kunst wurde. Das Gebäude an sich schon beeindruckend in seiner Größe und Weite zeigt Werke von Claude Monet bis Joseph Beuys, Künstlervideos zu aktuellen Themen etc. Ein Nachmittag reicht nicht, um sich darin zu verlieren!
Zum Abschluss ein Recherchespaziergang, der die Erkenntnis bringt, dass Google Maps doch nicht so zuverlässig ist wie gedacht.
Abendstimmung bei der Millennium Bridge und dann das wohlverdiente
Abendessen.

Leichenschmaus im Herrenhaus

Bee Merryweather ermittelt wieder! Gerade schreibe ich am zweiten Teil des Cornwall-Krimis um die pensionierte Handarbeitslehrerin. Auch diesmal macht ihr die Angewohnheit zu schaffen, immer wieder mal über Leichen zu stolpern …

Lilie und Drache

Dunkelheit ist mehr als die Abwesenheit von Licht. Ein schlichter Geist mag davon überzeugt sein, dass auf jede Nacht ein Tag folgt, die Finsternis dem Licht weichen muss, dass dies ein Gesetz der Natur ist. Aber es gibt eine Dunkelheit, die alles besiegt, die den Anbruch eines neuen Morgens nicht zulässt …

Ein aufregendes Abenteuer wartet auf euch: Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, eine Reise in die Abgründe der Finsternis!

Leserunde „Todesklang und Chorgesang“

Möchtest du meinen Cornwall-Krimi „Todesklang und Chorgesang“ gratis lesen und mit anderen Leserinnen und Lesern über das Buch diskutieren?
Dann bewirb dich doch bei der Leserunde von Lovelybooks:

https://www.lovelybooks.de/autor/Karin-Kehrer/Todesklang-und-Chorgesang-Ein-Cornwall-Krimi-1753683449-w/leserunde/1958488241/

Jahreswechsel 2018/19

Und wieder ist ein Jahr vergangen.
Freude und Leid hat es gebracht und viel Spannendes – besonders für mich als Schreibende.
Von Midnight by Ullstein bekam ich nämlich das Angebot zur Veröffentlichung meines Cornwall-Krimis „Todesklang und Chorgesang“ – ein Stück weit mehr fühle ich mich jetzt als Schriftstellerin.
Das Gedicht „Neujahrsnacht“ von Josef Guggenmos soll uns alle in das Neue Jahr begleiten:

Diese Nacht ist ein Fluss.
Mein Bett ist ein Kahn.
Vom alten Jahr stoße ich ab.
Am neuen lege ich an.
Morgen spring ich an Land.
Dies Land, was ist’s für ein Ort?
Es ist keiner, der’s weiß.
Keiner war vor mir dort.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Freundinnen, Freunden, Fans und Bekannten ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und eine gute Landung im Neuen Jahr!

dunkelmess – eine Nachlese

Lesen von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang? Und das zu einer Zeit, wo die Nächte am längsten sind?
Am 24. November ist bereits um 16.14 Uhr Sonnenuntergang und um 07.26 Uhr geht sie erst auf.
Eine gewagte Idee!
Doch alle Bedenken sind schon beim Ankommen fort. Denn alleine die zauberhafte Atmosphäre auf dem Unterkagerer-Hof nimmt mich sofort gefangen …
Es ist eine einzigartige Nacht mit spannenden Texten, interessanten Gesprächen, guter Musik, einem wunderschönen Vollmond, einem wärmenden Lagerfeuer, einem stimmungsvollen Sonnenaufgang und zum Abschluss gibt es noch ein köstliches Frühstück.
Und ich habe völlig darauf vergessen, mich zwischendurch auszuruhen – so spannend war diese Nacht!

 

„dunkelmess“

Noch drei Tage bis zur „dunkelmess“ am Unterkagerer-Hof am 24.+25.11.2018!

Ich lese ab etwa 21:00 Uhr aus meiner Fantasy-Trilogie „Diener des Feuers“, aus dem poetischen Thriller „Schmetterlingstränen“ und aus dem Cornwall-Krimi „Todesklang und Chorgesang“.

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